Erdbeben und Tsunamis in Indonesien: Ein Überblick

Pandeglang: Medizinische Mitarbeiter untersuchen Leichensäcke von Tsunami-Opfern im Sumur Gesundheitszentrum. Foto: Veri Sanovri/XinHua/dpa

Indonesien liegt am Pazifischen Feuerring. Das führt regelmässig zu Katastrophen. Ein Überblick.

Erdbeben gehören zum Inselstaat Indonesien dazu, denn auf dem Pazifischen Feuerring ereignen sich rund 90 Prozent der Erdbeben weltweit. Und die Vulkane nahe Indonesiens gehören zu den aktivsten im Ring. Ein Überblick.

Aceh, 2004: Am 26. Dezember traf ein Tsunami auf Aceh. Rund 230.000 Menschen starben.

Nias, 2005: Bei einem Erdbeben der Stärke 8.6 in der Nähe der Insel Nias sowie dem darauffolgenden Tsunami kamen rund 1.300 Menschen ums Leben.

Yogyakarta, 2006: Das Erdbeben der Stärke 6.4 forderte über 5.000 Todesopfer.

Padang, 2009: Durch das Erdbeben der Stärke 7.6 bei Padang, Sumatra starben rund 1.100 Menschen.

Palu, 2018: Ein Erdbeben löste auf Sulawesi einen Tsunami aus. Dieser tötete rund 2.200 Personen.

 

 

Die weltweit grössten Tsunami-Katastrophen

Das Erdbeben und der Tsunami vom Dezember 2004 in Südost-Asien forderten bisher die höchsten Opferzahlen. Am 25. Dezember erhob sich eine gigantische Wasserwand aus dem Indischen Ozean. Die Wellen von bis zu sechs Tsunamis vernichteten Häuser, Dörfer und Städte in vierzehn Ländern. Rund 230.000 Menschen verloren dabei ihr Leben.

Die Katastrophe von Messina von 1908 gehört zu den drei verheerendsten Tsunami-Katastrophen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die italienische Stadt wurde durch ein Erdbeben und einen darauffolgenden Tsunami fast vollständig zerstört. Mehr als 75.000 Menschen starben.

2011 traf nach einem Erdbeben der Stärke 9,0 ein bis zu 23 Meter hoher Tsunami auf die ostjapanische Küste vor Tōhoku. Durch diesen Tsunami wurde auch die Nuklearkatastrophe von Fukushima ausgelöst. Die offizielle Zahl der Todesopfer beläuft sich auf rund 19.300 Personen.

 

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