Peitsche, Halsbänder oder Spitzenunterwäsche: Fundbüros erhalten viel Kurioses in der Adventszeit

Foto: Newsdesk - dpa

Bald ist Weihnachten und das bedeutet für viele vor allem Stress und Hektik. Das emsige Treiben macht sich auch in den Fundbüros bemerkbar.

In der Vorweihnachtszeit herrscht überall in der Stadt eifriges Getümmel – das ein oder andere geht dabei verloren. Rund 1800 Fundstücke zählte das Fundbüro der S-Bahn seit der Neueröffnung Anfang September, wie eine Sprecherin des Unternehmens berichtete. Auch im Fundbüro der BVG sind etwas mehr Sachen abgegeben worden als im Sommer. Die Fahrgäste tragen laut einer Sprecherin im Winter Mützen, Schals und Handschuhe. Und die werden auch mal vergessen. Auf dem Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt werden pro Tag ein bis zwei Sachen abgegeben, sagte Philipp Dubrau, der das Fundbüro des Marktes leitet. Darunter auch einiges Kurioses.

Alte Schuhe im Restaurant vergessen

In einem Restaurant auf dem Weihnachtsmarkt wurden unter einem Tisch Schuhe gefunden. Vielleicht hatte der Besitzer voller Freude seine neu gekauften Schuhe gleich anprobiert und die alten vergessen, mutmaßte Dubrau. Aber auch von einer gefüllten Bürotasche mit allerhand Sachen darin, die nie wieder abgeholt wurde, Lesebrillen, Pässen und eingeschalteten Smartphones erzählte er. Bei einem Smartphone erreichte er unter der Notfall-Nummer die Familie des Besitzers in Kanada, die sich von dort aus kümmerte, dass das Handy zu seinem rechtmäßigen Besitzer zurückkehrte.

Spaß ohne Sexspielzeug, hmm?

Im Fundbüro der S-Bahn landete ein schwarzer Beutel mit Sexspielzeug, Peitsche, Halsbändern und Spitzenunterwäsche. Die Besitzerin holte ihre verlorenen Accessoires persönlich wieder ab, erzählte die Sprecherin. Jemand anderes konnte nicht selbst vorbeikommen und ließ deshalb den vergessenen Koffer mit der Post bis nach Lissabon bringen. Eine Plüsch-Giraffe und ein Kuschelkissen in Hühnerform warten immer noch auf ihre kleinen Besitzer.

Auf dem Gendarmenmarkt finden sich am häufigsten Kreditkarten und Hotelkarten an. Wer beim Weihnachtsbummel etwas verloren hat, findet auf der Internetseite des Marktes die Anschrift des Fundbüros. Sind Sachen im Bus oder derBahn liegengeblieben, können diese mit etwas Glück im gemeinsamen Fundbüro von BVG und Bahn an der Warschauer Straße gefunden werden (dpa).

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Shak
Immer noch Student

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