TV in NDR-Mediathek gibt’s zeitversetzt

Die Fernsehsender erobern das Internet: Am Mittwoch hat der NDR seine neue Mediathek freigeschaltet – mit der künftig nicht mehr nur die Livesendung des dritten Programms zu sehen ist, sondern zeitversetzt auch ältere Sendungen abrufbar werden.


In sozialen Netzen: Vom Crowdsourcing und Selbstentblößungen

Da kann etwas nicht stimmen. Höchstens 15 Freunde hat ein durchschnittlicher Mensch nach Überzeugung vieler Soziologen. Doch in den sozialen Netzen, die als neues „großes Ding“ des Internets gelten, protzen Teilnehmer mit 100, 200 und teilweise gar einer vierstelligen Anzahl an Freunden. Ist das Internet in den 20 Jahren seines Bestehens zu einem Ort geworden, an dem sich alle lieb haben?


Wie das Internet das Radio revolutioniert

Radio aus vergangener Zeit: Bis zu 15.000 Webradios sind übers Internet abrufbar. (Foto: (c) tomaradze) Die Deutschen besitzen rund 300 Millionen Radioempfänger – vom Wecker über die Stereoanlage bis zum Autoradio. Eigentlich reicht das. Dennoch kommen in jüngster Zeit neue Empfangsgeräte hinzu: internetbasierte Radios, die das Hör-Erlebnis verändern. Mehr als eine Millionen Webradios wurden Schätzungen zufolge bereits in Deutschland verkauft. Die neuen Dienste und Techniken sorgen für eine viel größere mögliche Reichweite der Sender: Radio ffn, N-Joy und Co. senden nicht mehr nur in der Norddeutschen Tiefebene. Sie werden so auch auf Mallorca, in Bayern und in San Francisco empfangbar….


So rockt der Browser! Wie WebApps Software ersetzen

Das Web wird zum Betriebssystem: Immer neue Dienste erledigen direkt im Browserfenster Aufgaben, für die bisher extra Software gekauft oder heruntergeladen werden musste. Ein Überblick über neue „WebApps“ – Software-Anwendungen direkt im Browserfenster.


iPhone und Google-Handy: So gelingen kostenlose Telefonate übers Internet

Der Markt für Internet-Telefonate gerät in Wallung: Skype wollte an diesem Dienstag sein gleichnamiges Telefonierprogramm als Anwendungen für die Handys iPhone von Apple und G1 von Google veröffentlichen. Damit werden kostenlose Telefonate möglich, sofern man sich mit seinem Handy in einem WLAN-Funknetz befindet und der Gesprächspartner ebenfalls Skype benutzt (egal ob ebenfalls auf dem Handy in einem WLAN eingebucht ist oder am Rechner mit Internetanschluss sitzt). Funktionstüchtig ist diese Technik allerdings bereits bei anderen Anbietern wie friendcaller.com und fring.com.


Twitter-Experiment: In drei Tagen Followerzahl verdoppelt

Was für ein Quatsch sind Followerzahlen. Beim Lesern der Tweets von Twitter-Nutzern hat man häufig einen Seitenblick darauf, wie viele andere dem Schreiber folgen. Und wenn man mit den Leuten ins Gespräch kommt, fragt man sich: Findet der auch sonst Beachtung? Folgen dem viele andere? Und bevor man sich jetzt intensiv um einen knackigen 140-Zeichen-Tweet bemüht: Hat der womöglich nur Spammer als Follower? Und irgendwie bei seiner Twitter-Reputation geschummelt? Seit dem vergangenen Wochenende weiß ich, wie einfach es ist, die Zahl der Follower auf die Schnelle zu verdoppeln.


„Conficker C“: Neuer Virus! Oder April, April?

Am kommenden Mittwoch, 1. April, werden sich viele Kollegen und Freunde mit Scherzen gegenseitig in den April schicken. Auch Kollege Computer dürfte in vielen Büros für Gesprächsstoff sorgen: Am ersten Apriltag soll ein vor drei Wochen entdeckter Virus aktiv werden. Die Folgen sind noch nicht absehbar.


Auf den Schirm: Was Freunde empfehlen

Soziale Netze befördern eine neue Lesekultur: selektiver, intensiver, fokussierter Texte konsumieren. Die Lesegewohnheiten verändern sich. Was wie eine Binsenweisheit nach dem Start des World Wide Web vor 20 Jahren klingt, erfährt im Jahr 2009 eine weitere Wendung: Unter Intensivnutzern des Internets macht sich seit Monaten ein Trend breit, der aufs Neue die Medienwelt verändert. Neue Dienste versuchen den Erkenntnisgewinn durch aufwendig zusammengestellte Webportale zu überbieten.


Statistik über twitternde Redaktionen

Ich habe einmal versucht, eine Statistik über twitternde Zeitungsredaktionen zusammenzustellen. Das bisherige Datenmaterial liegt bei Google in einer Tabellendatei, und ich bin durchaus bereit, Mitbearbeiter für die Weiterentwicklung dieser Datenbank zuzulassen. Eine Mail an mich genügt. Ziele: Eingabemöglichkeiten für Neueinträge zu verbessern, diese Datenbank auszubauen und aktuell zu halten. Die hervorragenden Vorarbeiten von Leander Wattig sind bekannt, und womöglich über diesen Weg ausbaubar. [Update 13. April 2009: Mittlerweile hat Mirko Lange bei Talkabout eine Übersicht twitternder Journalisten erstellt, die ihre Zahlen direkt aus der Twitter-API bezieht – daher stets aktuell ist.] Wer nur mal eben ohne weitere Zuarbeit mit seiner…


Vom Weg einer Nachricht

1. Der Unfall. Fotograf macht Aufnahmen. Eines macht er mit dem iPhone, sendet es per Tweetie und Twitpic in seinen Twitter-Account 2. HAZ.de. Übernimmt Foto, recherchiert, veröffentlicht. 3. Leser reagieren, Korrektur eingepflegt. 4. Gedruckt: Das hat die HAZ im Print daraus gemacht: