Landrat für Erweiterung des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes

Die Erweiterung des Streckennetzes ist beschlossene Sache (Quelle: Jan Woiters/dpa)

Der Landrat des Burgenlandkreises, Götz Ulrich, hat sich für eine Erweiterung des Mitteldeutschen S-Bahnnetzes in Richtung Süd-Sachsen-Anhalt ausgesprochen. Er werbe zusammen mit den Oberbürgermeistern von Zeitz, Naumburg und Weißenfels für eine Anbindung dieser Städte im 30-Minuten-Takt, sagte der CDU-Politiker.

Hintergrund ist unter anderem der Fahrplanwechsel am Sonntag, bei dem die Deutsche Bahn die Hochgeschwindigkeitsstrecke München-Berlin in Betrieb nimmt. Bis auf wenige Ausnahmen hält dann kein ICE mehr in der Kreisstadt Naumburg. Zusammen mit der parteilosen Geraer Oberbürgermeisterin Viola Hahn wolle er zudem erreichen, dass die Strecke Leipzig-Zeitz-Gera für eine bessere Verbindung der Region elektrifiziert werde, sagte Ulrich.

«Alle feiern die fertige ICE-Strecke, doch für uns ist es ein Trauertag», so Ulrich. Es sei wichtig für die Region, dass die Anbindung an die neuen ICE-Knoten Erfurt, Halle und Leipzig verbessert werde. Die Mitteldeutsche S-Bahn verkehrt im Raum Zwickau/Altenburg, Leipzig, Halle und reicht bis nach Hoyerswerda, Dessau-Roßlau und Wittenberg. Eine Erweiterung werde wohlwollend geprüft, sagte ein Sprecher des Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt. Eine schnelle Lösung sei jedoch nicht in Sicht.

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