Macheten-Attacke: Pariser Attentäter verweigert die Aussage

Während das Pariser Louvre nach dem Anschlag am Freitag wieder geöffnet ist, verweigerte der gefasste Attentäter in einem ersten Verhör die Aussage. Foto: Kamil Zihnioglu/AP/dpa

Paris – Der Pariser Macheten-Angreifer hat während eines ersten Verhörs die Aussage verweigert. Wie die französische Wochenzeitung «L’Express»mitteilte, antwortete er auf keine der von den Ermittlern gestellten Fragen. «L’Express» berief sich dabei auf Informationen aus internen Polizeikreisen.

Der Mann, der am Freitag in der Nähe des Louvre mit zwei Macheten auf vier Soldaten gestürzt war, wurde am Samstagabend im Pariser Krankenhaus Georges-Pompidou in Polizeigewahrsam genommen. Der Angreifer war von einer Kugel im unteren Bauchteil getroffen worden und schwebte zunächst in Lebensgefahr.

Bei dem Täter handelt es sich vermutlich um einen 29-jährigen Ägypter. Die Ermittler gehen von einem Terrorakt aus. Der Angreifer hatte laut gedroht und «Allahu Akbar» («Gott ist groß» auf Arabisch) gerufen. Frankreich war in den vergangenen zwei Jahren mehrfach Ziel islamistischer Anschläge, im Land gilt deshalb der Ausnahmezustand.

dpa

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