Nach Treffen mit Trump will auch Ungarns Regierung ein «Gebetsfrühstück» einführen

Ungarns rechtskonservative Regierung erwägt, ein «Nationales Gebetsfrühstück» einzuführen. Die Veranstaltung soll trotz der starken politischen Differenzen ein Gefühl für Gemeinschaft schaffen. Als Vorbild hierfür diente das traditionelle «Nationale Gebetsfrühstück», an dem der ungarische Sozialminister gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump in Washington teilgenommen hatte.

«Dieses gemeinsame Gebet erhebt die Teilnehmer über die politischen Gegensätze, zumindest für die anderthalb bis zwei Stunden des gemeinsamen Betens», sagte der ungarische Sozialminister Zoltan Balog am Freitag in Washigton der amtlichen ungarischen Nachrichtenagentur MTI. Das erste Treffen dieser Art in Ungarn könnte in diesem Herbst stattfinden, fügte der Minister hinzu.

Balog hatte am Vortag am traditionellen «Nationalen Gebetsfrühstück» mit US-Präsident Donald Trump in Washington teilgenommen. Dabei handelt es sich um ein interreligiöses Treffen mit einer Predigt und anderen Ansprachen, zu dem auch Politiker aller Couleurs aus dem In- und Ausland eingeladen werden. Das jährliche «Gebetsfrühstück» wird in den USA seit mehr als sechs Jahrzehnten begangen.

In dem seit 2010 von Ministerpräsident Viktor Orban regierten Ungarn war die Idee eines «Gebetsfrühstücks» bislang nicht aufgekommen. Offenbar wirkte die Übernahme der US-Präsidentschaft durch Trump inspirierend auf die Budapester Regierung. Orban ist der einzige Regierungschef eines EU-Landes, der offene Begeisterung für den neuen US-Präsidenten zeigt.

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