„Ein Journalist ist immer nur so gut wie seine letzte Story“ – Gerd Heidemann und der Skandal um die Hitler-Tagebücher

Es ist der 25. April 1938. Die Journalisten der Illustrierten „Stern“ präsentieren auf einer Pressekonferenz eine Sensation. 60 Tagebücher von Adolf Hitler, welche höchst persönliche Einblicke und Details von dessen Leben preisgeben. Der Journalist Gerd Heidemann ist sich sicher, dass er eine Sensation entdeckt hat. Heidemann ist ein Topredakteur des „Stern“ und präsentiert der Weltöffentlichkeit stolz die geheimen Tagebücher des ehemaligen Diktators. Was zu diesem Zeitpunkt jedoch niemand weiß: die Tagebücher sind eine Fälschung des Malers und Kunstfälschers Konrad Kujau. Vor der Entdeckung der vermeintlichen Hitler-Tagebücher war Heidemann ein gefeierter Journalist und preisgekrönter Fotograf des „Stern“. Er war bekannt für…

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Auf der Suche nach Marcel H. – Polizei sperrt Schule ab

Die Polizei sucht mit Hunden und Hubschraubern nach dem mutmaßlichen Mörder des 9-jährigen Jungen, der am Montagabend im Keller des Marcel H. tot aufgefunden worden war. Ein Passant will den 19-jährigen in der Nähe eines Gymnasiums in Wetter gesehen haben.